"Gardel musste nicht arbeiten, um sich zu retten - es genügte, dass er sang."
J. Sebrelli


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Sometime it’s magic

von Rafael Cruz 15.2.2014

Es gibt Abende da erwartet man nichts Besonderes und wird dann überraschend eines Besseren belehrt. So auch die diesjährige Valentins-Milonga im Casa del Tango, Zürich.

„I can feel it, it’s gonna be a great evening“....meinte Bora hinter ihrem Mischpult und strahlte vor Freude. Sie hatte die Gelegenheit genutzt und während Andres und Stéphanie in BS weilten, zur diesjährigen Valentins-Milonga geladen.

DJ Bora

Das Casa del Tango ist, verglichen mit anderen Tangolokalen, eher klein. Was anderswo als Nachteil empfunden werden könnte, entpuppt sich hier als Vorteil. Eine überschaubare Tanzfläche macht das Einladen via Cabezeo einfacher. Ist die Besucherzahl nicht zu gross, entsteht eine familiäre Atmosphäre, welche den sozialen Charakter des Tangos fördert. Man kommt schnell ins Gespräch und das wiederum hilft so manchem zum Tanzen zu kommen.

Tanzpaar
Rosenbouquet
(die Rosen wurden im Verlauf des Abends an die Tangueras verschenkt)

Tango ist etwas Soziales und das war an der gestrigen Valentins-Milonga besonders spürbar. Wie eine „conexión“ im Grossformat schienen die Gäste miteinander verbunden. Es wurde gemeinsam gelacht, getanzt und gefeiert. Eigentlich bin ich kein Freund von industriell vorgespurten „ich-muss-jetzt-glücklich-sein-Events“ und Valentinstag hat für mich zweifelsohne diesen Charakter. Umso erstaunlicher war es zu beobachten, wie die Gäste sich vom Abend mitreissen und verführen liessen.

Tanzpaar

Obwohl zu dieser Jahreszeit traditionsgemäss noch viele in den Skiferien weilen, war das Haus proppenvoll. Gegen sechzig Tangobegeisterte waren da und viele mehr hätte der Abend wohl nicht ohne Qualitätseinbusse vertragen. Kleine Überraschungen lockerten den Abend auf und die gewohnt schöne Musik aus den 40er Jahren trug dazu bei, dass sich in vielen Gesichtern dieser Ausdruck des glücklichen Wohlbefindens breit machte. Eine mit Passion organisierte und erfolgreiche Milonga erkennt man nicht zuletzt daran, dass nicht schon eine Viertelstunde vor Ende Tische abgeräumt werden und die Gäste gerne über das offizielle Ende hinaus bleiben. Beides war hier der Fall.

Text: Rafael Cruz ist Organisator des Tango im Schloss und Tangoinfizierter im Frühstadium.

Fotos: Damir Perisa am 14.2.2013 im Casa del Tango, Zürich
Milonga



update: 17 Feb 2014 © tangoinfo.ch
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