"Egal in welcher Form - als Kapelle, als zerkratzte Grammophonplatte oder später als blechernes Radio - immer wieder erzählt der Tango die Geschichte dieser zerstörten Hoffnungen."

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Mit freundlicher Genehmigung der Weltwoche und des Autors Reto Wild. Erschienen in der Weltwoche vom 24.5.2001 www.weltwoche.ch



Stadt der erotischen Schritte

Von Reto Wild, freier Autor in Zürich

Die Tango-Lokale von Buenos Aires, einem Moloch mit rund 14 Millionen Einwohnern, 5600 Verkehrslichtern und 2000 Blumenständen, füllen sich wieder. Die mit Tränen getränkte Stimme von -Carlos Gardel, Wegbereiter des Tango-Gesangs, ist in diesen Tagen auf Tonträgern omnipräsent, obwohl Gardel vor mehr als 65 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Sein tragisches Schicksal könnte Stoff für die Handlung eines Tango Argentino liefern, von dem die Porteños sagen, dass er ein trauriger Gedanke ist, den man tanzen kann. Diese Porteños, wie sich die Einwohner von Buenos Aires nennen, stammen ursprünglich zu über achtzig Prozent aus Italien oder Spanien. Kein Wunder, besteht der Tango nicht nur aus Melancholie und nostalgischen Noten. Er kann auch witzig und sarkastisch sein und spiegelt alle Facetten des Lebens wider.

Foto Augenschein an der Armenia Nr. 1366 im «In»-Stadtteil Palermo. Jenseits von Mitternacht strömen die Porteños zum «Armenia Club» und kaufen sich für fünf Pesos - entsprechen fünf US-Dollar - einen Eintritt für das Milonga-Lokal «La Viruta». Milonga steht für die ursprünglich ländliche Musik, in der sich spanische Melodien mit afrikanischen Rhythmen im Zweivierteltakt vermischen.


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update: 20 Nov 2003 © tangoinfo.ch
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